Wer sich bei einem Online-Casino registriert, hinterlässt mehr als nur eine E-Mail-Adresse. Verschiedene Datenkategorien werden erfasst, verarbeitet und je nach gesetzlicher Pflicht unterschiedlich lange aufbewahrt. Die folgende Übersicht zeigt kompakt, welche Arten von Informationen typischerweise anfallen – und wozu sie dienen.
| Kategorie | Beispiele | Typische Aufbewahrungsdauer |
|---|---|---|
| Account- und Identitätsdaten | Name, Geburtsdatum, Adresse, Staatsangehörigkeit, E-Mail, Telefonnummer, Benutzername, verschlüsseltes Passwort; KYC-Unterlagen wie Ausweiskopie, Meldebestätigung, ggf. Foto/Video-Ident | In der Regel für die gesamte Dauer des Kontos und danach für mehrere Jahre (oft 5–10 Jahre) zur Erfüllung von Aufbewahrungspflichten, z. B. nach Geldwäschevorschriften. |
| Vertrags- und Kommunikationsdaten | Registrierungsdatum, Kontostatus, Einwilligungen (z. B. Newsletter), interne Notizen zur Kontoprüfung, Kommunikation mit dem Support (E-Mails, Chat-Protokolle), Beschwerden und deren Bearbeitung | Mindestens für die Dauer der Kundenbeziehung; Dokumentation zu rechtlichen oder regulatorischen Vorgängen in der Regel mehrere Jahre über die Kontoschließung hinaus. |
| Zahlungs- und Transaktionsdaten | Ein- und Auszahlungsbeträge, Währung, Zahlungsart (z. B. Kreditkarte, E‑Wallet, Kryptowährung), Transaktions-IDs, IBAN/BIC oder Teile der Kartennummer, Kontoinhaber, Zeitstempel, Bonusnutzung, Einsatz- und Wettverlauf | Nach gesetzlichen Anforderungen oft 5–10 Jahre gespeichert, um Buchführungs- und Nachweispflichten gegenüber Behörden zu erfüllen. |
| Nutzungs- und Gerätedaten | Login-Historie, IP-Adressen, verwendetes Gerät und Betriebssystem, Browsertyp, Spracheinstellungen, Sitzungsdauer, aufgerufene Seiten, verwendete Funktionen (z. B. Filter im Spielbereich), Fehlerprotokolle | Technische Logdaten häufig einige Monate bis wenige Jahre; verkürzte oder anonymisierte Datensätze können länger für Sicherheits- und Analysezwecke vorgehalten werden. |
| Spiel- und Verhaltensdaten | Gespielte Titel, Einsatzhöhe, Spielhäufigkeit, gewonnene/verlorene Beträge pro Spiel, aktivierte Limits, Pausen und Selbstausschlüsse, auffällige Muster zur Betrugs- oder Spielsuchtprävention | Für die Dauer der Kundenbeziehung und darüber hinaus so lange, wie es regulatorisch zur Suchtprävention, Betrugserkennung oder Streitbeilegung verlangt wird (oft mehrere Jahre). |
| Marketing- und Trackingdaten | Cookie-IDs, Tracking-Pixel, Referrer-URL, Kampagnenkennzeichen, Newsletter-Öffnungen und -Klicks, Zuordnung zu Werbepartnern oder Bonuscodes, Präferenzen für Spielkategorien oder Kommunikationskanäle | Personenbeziehbare Marketingdaten typischerweise bis zum Widerruf der Einwilligung oder Ablauf legitimer Interessen; viele Anbieter begrenzen Cookies und Trackingdaten auf Monate bis wenige Jahre. |
| Rechts- und Compliance-Daten | Prüfvermerke zu Geldwäsche-Checks, Risikoanalysen, Sperrlisten, Dokumentation von Identitätsprüfungen, Meldungen an Aufsichtsbehörden, Einhaltung länderspezifischer Beschränkungen | Entsprechend der gesetzlichen Vorgaben meist langfristig, häufig 5–10 Jahre oder länger, abhängig von der jeweiligen Rechtsordnung. |
Entscheidend ist: Ein seriöses Online-Casino legt in seiner Datenschutzerklärung offen, welche Datenkategorien im Detail verarbeitet werden, auf welcher Rechtsgrundlage das geschieht und wie lange konkrete Informationen gespeichert bleiben. Wer sich einen Überblick verschaffen will, sollte diese Erklärung vor der Registrierung einmal vollständig lesen – nicht nur das Kästchen anklicken.
Wer bei Rolling Slots spielt, gibt persönliche Daten an – vom Namen bis zur Zahlungsmethode. Die folgenden Punkte fassen zusammen, wofür diese Daten typischerweise genutzt werden und auf welche Rechtsgrundlagen sich die Verarbeitung stützt.
Wer bei Rolling Slots spielt, hinterlässt Daten – von der E-Mail-Adresse bis zu Zahlungsinformationen – und genau hier greifen die Rechte, die dir die Datenschutzgesetze in der EU und im EWR einräumen.